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Kober wiederholt in Sunday River ihren Sieg von Stoneham
| Kober wiederholt in Sunday River ihren Sieg von Stoneham |
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Beim ersten Rennen des LG Snowboard FIS Weltcup überhaupt in Sunday River, USA, haben sich wie schon in der letzten Woche Amelie Kober (GER) und Benjamin Karl (AUT) erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen können
Dabei kam es zu denselben Finalpaarungen wie im Parallel Riesenslalom von Quebec. Bei den Damen verwies die 21-jährige Miesbacherin Kober Tomoka Takeuchi aus Japan auf den zweiten Platz. Dritte wurde Alexa Loo (CAN), die sich im kleinen Finale gegen Claudia Riegler (AUT) durchsetzte und damit ihre erst zweite Podiumsplatzierung im Parallel Weltcup einfuhr. Im Finale der Männer überquerte erneut der amtierende Parallel Slalom Weltmeister Karl vor seinem Landsmann Siegfried Grabner die Ziellinie. Anders als eine Woche zuvor, ging der dritte Platz nicht an einen Fahrer aus Österreich. Jasey-Jay Anderson (CAN) rundete das Podium als Dritter ab. Roland Fischnaller aus Italien wurde Vierter. Für Amelie Kober und Benjamin Karl geht mit dem heutigen Sieg eine unglaublich erfolgreiche Nordamerika-Tour zu Ende. Denn am Ende stehen für die Olympiazweite von 2006 und den Weltcup-Titelverteidiger zwei Siege in zwei Rennen zu Buche. Für beide war es zudem der dritte Erfolg in der laufenden Saison, wobei der Österreicher aufgrund einer Knöchelverletzung erst vier Parallel-Weltcups bestritten hat.
Kober profitiert von Fehler ihrer Konkurrentin
Dementsprechend betrübt war dann auch Tomoka Takeuchi. „Dieses Mal bin ich schon enttäuscht über den zweiten Platz. Leider hat es wieder nicht geklappt“, so die 25-Jährige, die nach mittlerweile vier zweiten Plätzen in diesem Winter weiterhin auf den ersten Sieg ihrer Karriere wartet: „Jetzt kommen noch zwei Rennen – und da will ich in mindestens einem endlich gewinnen!“ Sensationelles Gefühl für Karl, Grabner schielt auf Kristallkugel Bei den Herren war Benjamin Karl ob seines zweiten Triumphes in Folge äußerst ausgelassen: „Das ist ein sensationelles Gefühl. Das ist mein erster Doppelerfolg hintereinander. Das ist einfach geil.“ Die Freude war umso größer, da sich der 23-Jährige auf dem 563 Meter langen Rennhang „Monday Morning“ nicht besonders viel erwartet hatte. „Die relativ flachen Hänge liegen mir nicht so besonders. Ich musste deshalb meine Linie umstellen und die Tore eher rund nehmen. Als ich dann im Achterlfinale Simon (Schoch) geschlagen hatte, wusste ich aber, dass ich es kann.“ Und das war leicht untertrieben, denn auch in der Folge, in seinen Duellen mit Andreas Prommegger (AUT), Jasey-Jay Anderson und Grabner, musste der Niederösterreicher nicht einmal einen Rückstand aufholen. Ähnliches galt auch für seinen Finalgegner, der erst im letzten Duell des Tages mit 20 Hundertstel Rückstand starten musste und diesen fast noch in einen Sieg umgemünzt hätte: „Das wäre sich fast ausgegangen. Ich war gut drauf und hatte das Gefühl vorbeizuziehen, doch dann bin ich das drittletzte Tor zu steil angefahren“, so Grabner nach der missglückten Revanche für Stoneham. „Wenn man gewinnen kann, will man es auch. Von daher bin ich nur halbwegs zufrieden. Aber ich freue mich auf die letzten beiden Europa-Rennen.“ Zwei Rennen, in denen der Raceboard-Veteran im Kampf um die Kristallkugel Karl im Auge behalten muss, der aufgrund seiner zwei Siege in Folge, den Rückstand auf den älteren Teamkollegen um 400 Punkte (3.400) verkürzen konnte. Allerdings führt der 34-Jährige das Ranking mit 4.700 Punkten an und benötigt nur mehr 701 Punkte, um die erst zweite Kristallkugel in zehn Weltcup-Saisons zu gewinnen: „Darüber mache ich mir aber keine Gedanken. Ich war die Saison über so konstant. Das sollte schon passen mit dem Titel.“ Ergebnisse im Detail...
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