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Kober entscheidet Parallel Riesenslalom in La Molina für sich
| Kober entscheidet Parallel Riesenslalom in La Molina für sich |
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Der vorletzte Weltcup Stopp des LG Snowboard FIS Weltcup 2009 ist im spanischen La Molina mit Siegen für Deutschland und Kanada zu Ende gegangen. Im vorletzten Parallel Riesenslalom der Saison setzten sich heute Amelie Kober (GER) und Jasey-Jay Anderson (CAN) auf dem Kurs „Cerdanya Catalunya“ erfolgreich gegen die Konkurrenz aus 21 Nationen durch.
Während Amelie Kober ihren dritten Saisonsieg in Folge feierte und damit Marion Kreiner (AUT), Michelle Gorgone (USA) und Ina Meschik (AUT) auf die Plätze zwei bis vier verwies, gelang Anderson ein Kunststück, das wohl keinem anderen Snowboarder gelingen wird. Die „Canadian Rocket“ krönte seinen 200ten Weltcup-Start mit dem 23ten Sieg seiner Karriere. Im Finale der amtierenden Weltmeister bezwang der 33-Jährige (PGS) Benjamin Karl aus Österreich(PSL), der damit seinem Landsmann Siegfried Grabner im Kampf um die Kristallkugel näher kam. Im kleinen Finale setzte sich Vorjahressieger Andreas Prommegger (AUT) gegen Simon Schoch (SUI) durch. Kober nimmt Fahrt auf Bei den Damen war der Finalausgang ungleich knapper. Nur mit 7 Hundertstel Vorsprung überquerte die Raceboarderin der letzten Wochen, Amelie Kober, die Ziellinie vor Marion Kreiner. Und das, obwohl die Österreicherin im Steilstück schon einen komfortablen Vorsprung herausgefahren hatte. „Ich dachte, es geht sich nicht mehr aus. Da habe ich auf einen Fehler gehofft und den hat Marion (Kreiner) gemacht.“ Dank des Fauxpas ihrer Konkurrentin, fuhr die Miesbacherin ihren dritten Saisonerfolg in Folge ein: „Das ist der Wahnsinn. Damit hätte ich hier nie gerechnet. Denn eigentlich hasse ich diesen Berg, wobei es jetzt auch eine Hass-Liebe sein könnte.“ Durch den Sieg verkürzte die 21-Jährige (5,232 Punkte) den Rückstand im Kampf um den Parallel Weltcup-Titel auf nur noch 238 Punkte auf die noch in Front liegende Österreicherin Doris Günther (5,470), die heute bereits im Achterlfinale gegen ihre Landsfrau Julia Dujmovits ausgeschieden war. Ihre Teamkollegin Kreiner hätte Kober zumindest noch ein wenig in Zaum halten können, bekam aber „im Flachstück einen Schlag. Darauf hat es mich verdreht und mir hat am Ende der Schwung gefehlt“, so die Grazerin. Dementsprechend enttäuscht war dann auch die 27-Jährige PGS-Weltmeisterin: „Es ist schon schade. Ich freue mich zwar über den zweiten Platz, aber eigentlich wäre mehr drin gewesen. Jetzt muss ich es beim nächsten Mal besser machen.“ Isabel Laböck wurde 10., nachdem sie im 1/8 Finale im ersten Lauf noch gegen die Kanadierein Calve führte. Mußte sie sich am Ende mit gut einer halben Sekunde Rückstandgeschlagen geben. Anke Karstens belegte Rang 15., Selina Jörg wurde 30. Bei den Deutschen Herren gab es im PGS leider in La Molina nichts zu holen, Maximilian Hafner wurde als bester Deutscher 38., Patrick Bussler 40. Die Ergebnisse im Detail...
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